Ausbildung

Azubis der Firmen Ilmberger und AMZ gehen gemeinsam der Stahlproduktion in Linz auf den Grund

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Am Freitag, den 03.11.2017, machten sich die Auszubildenden der Firma Ilmberger und der AMZ GmbH gemeinsam auf den Weg nach Linz in Österreich, um das Stahlwerk von voestalpine zu erkunden. Hierbei wurde der besondere Fokus des Lehrlingsausflugs auf das gemeinsame Miteinander der beiden Ausbildungsbetriebe gelegt, um den Azubis sowohl einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch ihres aktuellen Arbeitsplatzes zu ermöglichen, neue Kenntnisse über die Produktion von Stahl in der Firma voestalpine gemeinsam zu erhalten und ihren eigenen Horizont in Bezug auf den Arbeitsplatz eines Feinwerkmechanikers/in Metall zu erweitern. Bei der Führung durch die Firma voestalpine wurde der gesamte Produktionsprozess von Stahl, über die Anlieferung des Erzes, des Schmelzvorgangs im Hochofen, bis hin zur Weiterverarbeitung im Walzwerk, detailliert dargestellt. Hierzu wurden die Teilnehmer in speziell eingerichtete Besucherbereiche geführt, anhand deren alle Arbeitsschritte für sie sicher und gut beobachtbar demonstriert wurden.

Die Azubis von Ilmberger und AMZ auf dem Werksgelände der voestalpine AG in Linz

Ausbildung zum Feinwerkmechaniker (m/w)

Feinwerkmechaniker/innen stellen Bauteile für den Maschinenbau her und montieren diese zu kompletten Baugruppen. Da bei diesen Arbeiten meist millimetergenau gearbeitet werden muss, werden für die Bearbeitung oft auch CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen, wie beispielsweise bei spanenden Arbeiten wie Fräsen, Drehen oder Schleifen eingesetzt. Diese werden von den Facharbeitern programmiert, gefertigt und geprüft.

Auch bei Reparaturen werden Feinwerkmechaniker eingesetzt, da diese, dank Ihrem breiten Wissensspektrum vielseitig eingesetzt werden können.

Ausbildungsinhalte:

  • Grundfertigkeiten metallische Bearbeitung, Drehen, Fräsen, CNC-Bearbeitung

  • Prüfen der Bauteile

  • Automatisierung

  • Instandhaltung

  • Montage von Bauteilen zu Baugruppen 

Ausbildungsdauer:
3 ½ Jahre

Ort der Berufsschule:
Straubing

Unterrichtsform:
Blockunterricht

Voraussetzung:
mind. Qualifizierender Abschluss der Mittelschule

 

 

Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik (m/w)

Elektroniker/innen für Betriebstechnik warten und installieren Betriebsmittel. Sie erstellen für diese oft auch die nötige Automatisierungssoftware. Elektroniker/innen besitzen Kenntnisse in der Mechanik und Elektronik sowie umfassende Programmierkenntnisse. Bei Reparaturaufträgen ist analytisches Denken, rasche Auffassungsgabe und konzentriertes Arbeiten gefordert. Diese Arbeiten stehen häufig unter Zeitdruck, weil ein Maschinenstillstand teuer ist und zu Lieferterminverzögerungen führen kann. 

Ausbildungsinhalte:

  • Grundfertigkeiten metallische Bearbeitung

  • Grundfertigkeiten Elektrik/Elektronik

  • Durchführung von Messungen

  • Instandhaltung und Inbetriebnahme von Anlagen

  • Verlegen und Anschließen von elektrischen Leitungen

  • Montagearbeiten

  • Programmierung von Regel- und Steuerungsanlagen

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Ort der Berufsschule:

Straubing

Unterrichtsform:

Blockunterricht

Voraussetzung:

Mittlere Reife

 

 

Ausbildung zum Werkstoffprüfer Wärmebehandlungstechnik (m/w)

Woraus sind die Dinge gemacht? Wenn dich diese Frage interessiert, dann erfüllst du schon mal die Grundvoraussetzung für den Beruf des Werkstoffprüfers. Werkstoffprüfer für Wärmebehandlung sind unersetzlich für die Metall- und Elektroindustrie, denn ihr geschultes Auge entscheidet, ob Materialien für die Produktion geeignet sind oder nicht. Dabei haben sie sehr viel Verantwortung, denn sie müssen alle Fehler erkennen und melden. Magst du exaktes Arbeiten, bist kritisch und findest Gefallen an Chemie? Dann setz schon mal die Schutzbrille auf und prüfe deine Karrieremöglichkeiten mit der Ausbildung zum Werkstoffprüfer. Gerne kannst du unverbindlich bei uns vorbeischauen. Anmeldung beim Fertigungsmeister Härterei, Herrn Rachny unter 09421/541-66.

Ausbildungsinhalte:

  • Ändern und Beurteilen von Werkstoffeigenschaften

  • Ermitteln mechanisch-technologischer Werkstoffeigenschaften

  • Auswählen von Wärmebehandlungsverfahren und Bedienen der Wärmebehandlungsanlagen

  • Anwendung zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahren

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Ort der Berufsschule:

Selb (Wohnheim vorhanden)

Unterrichtsform:

2-wöchiger Blockunterricht

Voraussetzung:

abgeschlossene Schulausbildung, gute Noten in Mathematik, Physik, Chemie

 

Weiterführende Informationen:

www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/werkstoffpruefer-waermebehandlungstechnik-ausbildung-100.html

 

 

Für Schüler bieten wir auch Praktikumswochen in den obigen Ausbildungsberufen an.